A megelőzés fontossága


Das Vorkommen von verschiedenen ansteckenden und nicht ansteckenden Krankheiten können deutliche Verluste in der Taubenpopulation verursachen. Dazu gehören die möglichen Mortalitäten, die diagnostischen und Heilbehandlungskosten und die auf die Handlungen investierte Arbeit. Die Diagnostik und Behandlung werden dadurch erschwert, dass man in vielen Fällen zusammengesetzten ätiologischen Krankheiten gegenüber steht.

Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass die meisten Krankheiten mit der Einhaltung der prinzipiellen Haltungs- und Fütterungsumständen und der epidemologischen Regeln vermeidet werden können.

Zur Prävention kann man die zusätzlichen Futterergänzungsmittel in Anspruch nehmen, die die Schutzfähigkeit der Tiere verteidigen. In bestimmten Fällen, wie ansteckende Krankheiten, kann man auch immunologische Produkte, Vakzinen benutzen.

Gegen die für Tauben bedrohenden ansteckenden Krankheiten kann man sich mit Hilfe von Handelsvakzinen schützen, aber auch inaktivierte Bestandpezifische Vakzine können wirksam sein.

Alles in allem, ist jedoch am wichtigsten, dass man neben den diagnostischen Untersuchungen auch die Umgebungsbedingungen betreffende Populationen misst. Für die Prävention von Krankheiten und für die Elimination von dem entwickelnden Zustand ist es in jedem Fall vorteilhaft, wenn man die Laborergebnisse nicht in sich selbst bewertet, sondern auch die Haltung, Fütterung und die epidemologischen Aspekte in Betracht nimmt. So kommt man an die Wurzel des Problems näher, und mit der Optimierung der Umgebungsbedingungen kann man effektiv gegen die ansteckenden und die nicht ansteckenden Krankheiten auftreten.


Inaktivierte bestandspezifische Vakzine

  • Das inaktivierte bestandspezifische Vakzin, mit anderem Namen Autovakzin, ist ein Produkt, das speziell für die Tierpopulation der gegebenen Farm geeignet ist.
  • Die Basis des Vakzins bilden die von kranken Tieren isolierten Krankheitserreger, welche man im Labor unter geeigneten Umständen vermehrt und inaktiviert, und mit der Zugabe vom Hilfsstoff daraus ein Vakzin herstellt.
  • Außer der Herstellung des Vakzins kann man auch die antimikrobielle Reizbarkeit der isolierten Krankheitserreger bestimmen, mit dessen Hilfe die Tierpopulation in der gezielten Behandlung beteiligt werden kann. Damit spart man nicht nur Zeit und Geld, sondern es verringert auch die Chance der Resistenzentstehung wegen der Benutzung von nutzlosen antimikrobiellen Mitteln.
  • Mit der Benutzung von inaktivierten bestandspezifischen Vakzinen kann man ein praktisches Schutzprogram in dem Bestand bzw. auch in Kontaktbestände entwickeln. Da die inaktivierten bestandspezifischen Vakzine in der gegebenen Bestand aus der Krankheitserregerstamm entstehen, kann ein sicherer Abwehr den kommerziellen Vakzinen gegenüber vervollständigt werden, die aus isolierten Stämmen hergestellt sind. Dadurch kann man schon kurzfristig einen kostenwirksamen Schutz vollbringen!